Wie du mit der Angst vor Veränderung umgehen kannst

Foto: ©brooke gagle-unsplash.com
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Du möchtest etwas in deinem Leben verändern? Doch dir fehlt der Mut, den ersten Schritt zu gehen? Du fragst dich, warum du dir selbst im Weg stehst? Erfahre in diesem Artikel, wie du mit deiner Angst umgehen kannst, statt dich von ihr blockieren zu lassen. 

Woher kommt die Angst vor Veränderung?

Die Angst vor Veränderung ist in vielen von uns tief verankert. Das liegt daran, dass Sicherheit ein menschliches Grundbedürfnis ist. Eingeübte Routinen und Gewohnheiten vereinfachen unser Leben, sind bequem und zeitsparend. Gewohnte und automatisierte Abläufe, Denk- und Verhaltensmuster vermitteln uns das Gefühl von Sicherheit.

 

Alles, was wir noch nicht kennen, erzeugt bei den meisten Menschen zunächst einmal das Gefühl von Unsicherheit,

Stress und Skepsis.

 

Viele Menschen befinden sich in Situationen, in denen sie unglücklich sind. Aus Angst etwas zu verändern, bleiben sie über Jahre hinweg, in Situationen, die sie frustrieren oder ihre Gesundheit beeinträchtigen. Die Angst vor einer Veränderung ist größer als der Wunsch nach einem Neubeginn. 

 

Vielleicht kennst du das ja auch. Obwohl du den Wunsch nach einer Veränderung spürst, hält dich etwas davon ab, die nötigen Schritte zu gehen. Welche Angst hält dich davon ab, eine neue Richtung einzuschlagen?


  • Ist es die Angst zu versagen?
  • Ist es die Angst vor dem Misserfolg?
  • Ist es die Angst vor Zurückweisung?
  • Ist es die Angst vor dem Risiko?
  • Ist es die Angst vor der Angst?
  • Ist es die Angst vor dem Verlust?
  • Ist es die Angst vor dem nächsten Schritt?
  • Ist es die Angst davor nicht gut genug zu sein?
  • Ist es die Angst vor dem Erfolg?
  • Ist es die Angst vor der Zukunft und Veränderungen?
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Photo by _Tim-Foster on unsplash

Die Angst vor Veränderung im Leben

Veränderungen sind häufig mit Ängsten verbunden. Sobald du dich für einen neuen Weg entscheidest, gehst du ein Wagnis ein. Du kannst im Vorfeld nämlich nicht wissen, ob der andere Weg besser ist. 

 

Als ich im Krankenhaus gearbeitet habe, spürte ich nach 4 Jahren, den tiefen Wunsch nach einer Veränderung.

Allerdings hatte ich große Angst davor, etwas zu verändern. Ich hatte Angst vor dem Unbekannten, Angst vor dem, was auf mich zukommen könnte, Angst, dass es woanders auch nicht besser ist.

 

Da ich meinen inneren Impulsen nicht gefolgt bin, hat mein Körper reagiert. Ich bekam unterschiedliche psychosomatische Körperbeschwerden. Mir war klar, dass es so nicht weitergehen kann. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das verstanden habe und ich dachte, dass körperlich etwas nicht stimmt. 

 

Erstaunlicherweise verschwanden diese Beschwerden, als ich mich getraut habe den ersten Schritt zu gehen.

Als ich meine berufliche Situation änderte, hat sich keiner meiner Ängste bewahrheitet. Es war so viel besser! Ich fühlte mich zufrieden, gestärkt und glücklich, weil ich mich auf den Weg gemacht habe. 

 

Die meisten Ängste entstehen durch eine blühende Phantasie und einer Reihe von ungeprüften Gedanken und Überzeugungen.

 

Angst vor Veränderungen und der Zukunft

Die Angst vor Veränderungen, hängt mit unseren bisherigen Lebenserfahrungen zusammen. Es gibt frühe belastende Erfahrungen, die sich in unserem emotionalen Gedächtnis und im Körpergedächtnis verankern. Das führt häufig dazu, dass unser Körper in bestimmten Situationen mit heftigen Stressreaktionen, Ängsten oder Panik reagiert.

 

In solchen Fällen ist es hilfreich, sich bei der Auflösung von Blockaden und Ängsten Unterstützung zu holen. Viele Menschen warten viel zu lange, bis sie sich Hilfe holen.  Das kann die Ängste verstärken und es entsteht schleichend ein Vermeidungsverhalten. Das belastet die mentale und seelische Gesundheit und schränkt die Lebensqualität ein. Ängste gehören neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Krankheiten. Tendenz steigend. Es gibt sehr effektive Techniken und Methoden wie zum Beispiel, Hypnose oder Mentaltraining, mit denen Ängste nachhaltig bearbeitet und geklärt werden können. Während der Hypnose können Menschen, ein Gefühl von Sicherheit, eine bessere Selbstkontrolle und Vertrauen entwickeln. 

 

Durch das Erlernen von Selbsthypnose, haben wir die Möglichkeit, Ängsten gelassener zu begegnen. Mithilfe der Vorstellungskraft, können wir Angstphantasien verändern und negative Selbstgespräche durch positive ersetzen. 

Die Angst vor Veränderung akzeptieren

Die Angst vor Veränderungen ist vollkommen natürlich. Das geht den meisten so. Auch wenn wir uns bewusst dafür entscheiden, ein Ziel zu verfolgen, einen neuen Job zu suchen oder sich selbstständig zu machen. Irgendwann kommen wir an einen Punkt, an dem wir mit unserer Angst konfrontiert werden. Das Ziel ist nicht, die Angst komplett aufzulösen.

 

Unsere Angst enthält eine wichtige Botschaft für uns. Wir wir dürfen uns Zeit nehmen, unsere Angst zu verstehen und sie anzunehmen. 

 

Solange wir die Angst bekämpfen oder ablehnen, wird sie größer. Sobald wir uns dafür entscheiden, die Botschaft der Angst zu erforschen und sie liebevoll annehmen, wird es leichter. 

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Die Angst vor Veränderung überwinden - Trotz der Angst handeln

Die meisten Menschen möchten frei von Angst sein, damit sie ins handeln kommen. Mach dir bewusst, dass das so nicht funktioniert. Warte nicht, bis sich deine Angst auflöst, bis du ins Handeln kommst und gewohnte Pfade verlässt. Es ist wichtig, die Erfahrung zu machen, dass nichts Schlimmes passieren wird. Dadurch wird es mit der Zeit immer leichter, gewohnte Denk-und Verhaltensweise zu verändern und die Komfortzone zu verlassen. Außerdem wächst dadurch dein Selbstvertrauen und du wirst mutiger. 

Hilfreiche Ideen im Umgang mit der Angst vor Veränderung

Meditation – Mit der Angst in Kontakt treten nach Tsültrim Allione

Nimm eine aufrecht-entspannte Sitzhaltung ein. Deine Füße berühren den Boden, deine Hände ruhen entspannt auf den Oberschenkeln. Wenn du möchtest, schließ deine Augen. Atmen einmal tief in den Bauch hinein und doppelt so lange wieder aus. Lasse Spannungen aus deiner Kopf- und Gesichtshaut herausfließen. Beim Ausatmen kannst du deine Schultern noch etwas tiefer nach unten sinken. Atme ein paar Mal ein und aus, um deinen Körper und Geist zu beruhigen.

 

1. Schritt: Nimm nun Kontakt zu deiner Angst auf. Wo in deinem Körper spürst du die Angst?

2. Schritt: Stelle dir vor, deine Angst wäre ein Wesen. Wie sieht es aus? Wie groß ist es?

3. Schritt: Stelle dir die folgenden Fragen: Was verlangst du von mir? Was brauchst du wirklich von mir? Wie fühlst du dich, wenn du bekommst, was du brauchst?

 

Bei diesem Vorgehen, habe ich mich an der Methode der buddhistischen Lehrerin Tsültrim Allione orientiert. Es stammt aus dem Buch: „Den Dämonen Nahrung geben: Buddhistische Techniken zur Konfliktlösung“. Ich habe es etwas abgewandelt und vereinfacht. Doch es funktioniert genauso gut. Es ist wirklich beeindruckend, was geschieht, wenn wir uns unseren Schattenseiten mitfühlend und liebevoll zuwenden.

Angst überwinden - Erfolge und Ressourcen aktivieren.

Mach es dir an einem ruhigen Ort gemütlich und achte darauf, dass du ungestört bist. Spüre deinen Körper und die Auflagefläche auf deiner Sitzgelegenheit. Atme ein paar Mal tief ein und aus. Du kannst dich ganz sicher fühlen und mit jedem Atemzug ruhiger werden. Schließ am besten deine Augen. Auf diese Weise kannst du deine volle Aufmerksamkeit auf deine Körperwahrnehmung lenken. 

 

Denk nun an eine Situation, in der trotz Angst, mutig gehandelt hast. Eine schwierige Situation aus der Vergangenheit, die du erfolgreich bewältigt hast.

 

Versetze dich gedanklich und emotional in diese Situation hinein. Mach dir bewusst, was dir dabei geholfen hat ins Tun zu kommen. Welcher Gedanke? Welches Gefühl? Welche Verhaltensweisen?

 

Verbinde dich mit deinem mutigen Anteil in dir. Das hilft dir, auch in Zukunft herausfordernde Situationen zu bewältigen. Wandere in Gedanken in die Zukunft. Kreiere ein inneres Bild von deiner Zukunft oder einer Situation, die du mutig und erfolgreich bewältigt hast. 

 

Stell dir vor deinem inneren Auge vor,  wie du trotz der Angst, mutig zu handelst. Beziehe möglichst alle Sinneskanäle mit ein. Welches Bild entsteht vor deinem inneren Auge? Falls kein Bild entsteht, ist das vollkommen in Ordnung. Vielleicht nimmst du eine körperliche Empfindung wahr oder du hörst etwas. Wiederhole diese Übung so oft wie möglich. Am besten vor dem Schlafengehen. Trainiere deine Fähigkeit, deine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was dich stärkt und dir Kraft und Mut gibt. 

 

Falls du eine bestimmte Angst überwinden möchtest und du dir Unterstützung dabei wünscht, bin ich für dich da. 

Ich nutze effektive Methoden aus dem Mental-Coaching und der Hypnose. Dadurch lernst du, mit blockierenden Ängsten besser umzugehen und dich davon zu befreien.

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