Wie du Selbstsabotage überwindest und dein volles Potenzial entfalten kannst

Bild: ©tomas-jasovsky-unsplash.com
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Hast du dich schon einmal gefragt, was dich daran hindert, dein volles Potenzial zu leben? Warum es so schwer ist, alte Denk-und Verhaltensmustern zu überwinden? In diesen Artikel erfährst du, wie du deine Lebensumstände nachhaltig transformieren kannst.

 

Es gibt Menschen, die von außen betrachtet alles, was sie sich vornehmen erreichen. Sie wirken selbstbewusst, zielstrebig und optimistisch. Sie haben eine anziehende Ausstrahlung und zeigen voller Selbstvertrauen, was in ihnen steckt.


Was ist also der Unterschied zwischen Menschen, die ihr Potenzial nutzen und denen die es nicht tun?

 

Menschen die ihr Potenzial nutzen, haben sich in der Regel sehr intensiv mit sich selbst auseinandergesetzt. Sie haben sich schrittweise von einschränkenden Gedanken, Überzeugungen und Einstellungen befreit. Sie haben eine Lebensvision entwickelt und sich dafür entschieden, kontinuierlich an sich und ihrer Persönlichkeit zu arbeiten.

 

Diese Menschen sind fest entschlossen, andere Wege zu gehen und lassen sich durch Herausforderungen oder Stolpersteine nicht bremsen. Stattdessen suchen sie nach Lösungen und Möglichkeiten, um ihre Lebensvision und Ziele zu erreichen. Dies erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin, Liebe und Begeisterungsfähigkeit. Häufig haben diese Menschen auch Krisen überwunden, aus denen sie gestärkt hervorgetreten sind.    

 

Sie sind wissensdurstig, interessiert und haben verstanden, dass Leben lernen und kontinuierliche Weiterentwicklung bedeutet. So wie sie ihren Körper trainieren und pflegen tun sie es auch für ihren Geist. Sie ersetzen negative Gedanken und Überzeugungen durch hilfreiche Gedanken.

 

Wir konstruieren unsere Realität durch unsere Gedanken und Überzeugungen. Bewusst und unbewusst. Durch unsere Prägungen und Erfahrungen haben wir sowohl hilfreiche als auch begrenzende Überzeugungen verinnerlicht. 

 

Begrenzende Überzeugungen und mentale Selbstsabotage ausfindig machen

 

Tief verwurzelte Überzeugungen können sehr hartnäckig sein. Sie wirken aus dem Unterbewusstsein, wo alle positiven als auch negativen Erfahrungen gespeichert sind. 

 

Dort befinden sich sowohl unsere Ängste, Triebe und Instinkte als auch das schöpferische und kreative Potenzial, zu dem wir im Alltagsbewusstsein und Stresssituationen normalerweise keinen Zugang haben. Mit Hypnose und Mentaltechniken können wir einen Zugang zum Unterbewusstsein herstellen und unbewusste Ängste ausfindig machen.

 

Wenn sich im Unterbewusstsein sabotierende Überzeugungen befinden, kommen wir nicht richtig voran. Irgendetwas blockiert uns. Es sind häufig unbewusste Ängste, die uns vor etwas schützen möchten. 

 

Was sind die häufigsten sabotierenden Grundüberzeugungen?

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich bin machtlos.
  • Ich bin schlecht.
  • Ich bin nicht willkommen.

Die häufigsten sabotierenden Glaubenssätze sind:

  • Ich kann das nicht.
  • Das klappt bei mir nicht.
  • Es ist nicht so einfach.
  • Das Leben ist schwer.
  • Man bekommt im Leben nichts geschenkt.
  • Ich weiß nicht, was ich will.
  • Ich mache immer alles falsch.
  • Immer passiert mir das.
  • Ich bin nicht so gut wie die anderen.
  • Ich kann nichts daran ändern
  • Ich habe keine Wahl.
  • Arbeit ist hart.

 

Welche Glaubenssätze fallen dir ein?

 

Mach dir einmal bewusst, welche Grundüberzeugungen oder Glaubenssätze du verinnerlicht hast. Es ist hilfreich, dir die Sätze aufzuschreiben. So hast du es schwarz auf weiß, was dich daran hindert, dein Potenzial zu leben und ein erfülltes Leben zu führen.

 

 

 Im nächsten Schritt kannst du den Satz überprüfen, hinterfragen und verändern. 

 

Wie du Begrenzungen und mentale Selbstsabotage transformieren kannst

Alte Begrenzungen, Überzeugungen und Glaubenssätze aufzulösen ist ein Prozess. 


Es geschieht in den seltensten Fällen über Nacht. Schließlich handelt es sich um meist hartnäckige, tief sitzende Denk-und Verhaltensmuster, die sich über viele Jahre verinnerlicht haben.

 

Begrenzungen und Überzeugungen lösen sich nicht einfach auf, indem du ein paar Bücher liest, CD´s anhörst oder ein motivierendes Seminar besuchst. Das kann natürlich helfen.

 

Es gibt natürlich eine Reihe von Methoden, mit denen du dich kurzfristig in einen angenehmeren Gefühlszustand bringen kannst. Sobald es jedoch darum geht, deine emotionalen und mentalen Muster und Lebensumstände nachhaltig zu transformieren, ist etwas Geduld erforderlich. 

 

 

5 SCHLÜSSEL ZUR TRANSFORMATION

1. Bewusstheit und Präsenz

Negative und einschränkende Grundüberzeugungen und Glaubenssätze können nur in einem Zustand von Wachheit

und Präsenz bemerkt werden. Falls du in einer Situation mit unangenehmen Gefühlen, Unsicherheit und Zweifel konfrontiert wirst, halte für einen Moment inne. Mach dir bewusst, welche Gedanken dir durch den Kopf gehen. 

 

Achte besonders auf wiederkehrende Gedanken und Überzeugungen. Mach dir bewusst, dass es sich nur um Gedanken handelt. Gedanken sind keine Tatsachen. Die meisten Gedanken haben wir ungeprüft von anderen Menschen übernommen. Du kannst Gedanken aber jeder Zeit durch bessere ersetzen.

 

2. Entspannung und Meditation

Solange wir uns gestresst oder ängstlich fühlen, können wir uns nicht von von blockierenden Gedanken und Überzeugungen zu lösen. 

 

Im Zustand der Entspannung ist es wesentlich einfacher blockierende Gedanken und Glaubenssätze zu erkennen und zu verändern. 

 

Außerdem ist es leichter, neue und förderliche Gedanken zu verankern. Regelmäßige Meditation verändert Ihre Art zu denken, zu fühlen und wirkt sich auf Ihr Verhalten aus. Die Hirnforschung konnte nachweisen, dass sich Meditation positiv auf unterschiedliche Hirnregionen auswirkt.

 

3. Imagination und Visualisierung

Deine Vorstellungskraft ist ein kraftvolles Instrument, mit dem du deine Lebensumstände gestalten kannst.

Zudem wirken Bilder direkt auf das Unterbewusstsein. Nutze und trainiere deine Fähigkeiten, innere Bilder, Ideen und Vorstellungen für ein erfülltes Leben entstehen zu lassen. Du glaubst du kannst das nicht?

 

Auch das ist nur ein Gedanke, der nicht der Wahrheit entspricht. Jeder Mensch besitzt diese Fähigkeit. Sie ist nur unterschiedlich ausgeprägt. Manche sind eher visuell veranlagt. Andere "sehen" zwar keine Bilder, haben stattdessen jedoch ein Gefühl oder eine Ahnung. 

 

4. Affirmationen und Suggestionen

Affirmationen und Suggestionen sind bejahende und förderliche Leitsätze, mit denen du dein Denken in die gewünschte Richtung lenken kannst. Durch Affirmationen bekräftigen wir, was wir in unserem Leben verwirklichen möchten.

 

Affirmationen und Suggestionen sind wie Samenkörner, die du in deinem Unterbewusstsein einpflanzt. Durch jede Wiederholung können die konstruktiven und hilfreichen Sätze wachsen. Damit Affirmationen wirken können, ist es wichtig, diese am besten 2 Mal am Tag, morgens und abends gedanklich zu wiederholen. Du kannst dir die Affirmationen auch aufschreiben oder CD´s anhören.

 

5. Handeln und Beharrlichkeit

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Dieser Satz bringt es auf den Punkt. Es gibt viele Menschen, die viel Wissen anhäufen. Sie wenden es bedauerlicherweise aber nicht an. Oder sie versuchen etwas, und wenn es nicht sofort klappt, glauben sie, dass es halt nicht geht.

 

Das erlebe ich oft, wenn es um die persönliche Entwicklung und Transformation geht. Viele sagen dann, das funktioniert bei mir nicht und vergessen dabei, dass es eben Geduld erfordert. Es reicht ja auch nicht aus, einmal ins Fitnessstudio zu gehen und dann zu glauben, dass sich sofort etwas ändert. Deshalb ist es wichtig, konstruktive Gedanken und Gewohnheiten zu verinnerlichen. 

 

Nimm dir täglich Zeit, um dich von alten Begrenzungen zu lösen und dein inneres Potenzial zu aktivieren. Glaub an dich. Glaub daran, dein Leben schöpferisch gestalten zu können.

 

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