7 Gründe für regelmäßige Entspannungsübungen

Bild: ©than tran-unsplash.com
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In der heutigen Zeit sind viele Menschen einer Reihe von unterschiedlichen Stressoren ausgesetzt. Informationsflut, wachsende Anforderungen im Beruf, überhöhte Ansprüche an sich selbst oder zwischenmenschliche Spannungen. 

 

Mit der Zeit entsteht ein immer größerer werdender innerer Druck, der sich auf Körper, Geist und Seele auswirkt. Erste Anzeichen die darauf hinweisen eine Pause einzulegen, werden häufig missachtet oder unterdrückt.

 

Für manche Menschen bedeutet Entspannung, sich nach der Arbeit auf die Couch vor den Fernseher zu legen. Dadurch kann die Anspannung des Tages allerdings nicht ausreichend abgebaut werden. Sobald ein Mensch die Kräfte seines Körpers über einen längeren Zeitraum übersteigt, führt dies zur Entstehung verschiedener Erkrankungen.

 

Aus diesem Grund ist es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Aktivität und Ruhe, sowie Anspannung und Entspannung herzustellen. Das gelingt am besten mit Entspannungsübungen.

 

Welche Auswirkungen hat Entspannung auf den Körper?

Entspannungsübungen setzen unterschiedliche körperliche Veränderungen in Gang. Zudem entfalten sie ihre positiven Wirkungen sehr schnell. Es erfolgt sozusagen eine gezielte Umschaltung von Aktiviertheit auf Deaktiviertheit.

 

Typische Entspannungsreaktionen sind:

  • Gefäßerweiterung (verbesserte Hautdurchblutung)
  • Senkung der Pulsfrequenz und des Blutdrucks
  • Spannungszustand der Muskulatur nimmt ab
  • Abnahme der Atemfrequenz / gleichmäßiger Atemrhythmus
  • Stresshormone werden im Blut gesenkt
  • Veränderung der Hirnaktivität (Alphawellen, Thetawellen)

 

7 Gründe für Entspannungsübungen

 

1) Beruhigung

 

Emotionen wie Angst, Wut oder Trauer wirken sich auf das vegetative Nervensystem aus. Deshalb kommt es zu körperlichen Reaktionen, wie zum Beispiel: beschleunigte Atmung, erhöhter Puls und Blutdruck, Schweißausbrüche und Muskelanspannung.

Durch Entspannungsübungen kann das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst werden. Dieses ist für die Steuerung lebensnotwendiger Funktionen wie Atmung, Herzschlag, Blutdruck, Stoffwechsel und Verdauung zuständig.

 

2) Erholung

 

Damit sich Körper, Geist und Seele regenerieren können, sind regelmäßige Pausen erforderlich. Entspannungsübungen tragen dazu bei, zur Ruhe zu kommen und dadurch neue Kraft zu tanken. Unabhängig davon, ob es sich um körperliche oder geistige Arbeit handelt, ist es in beiden Fällen unerlässlich regelmäßige Auszeiten einzuplanen.

 

3) Stressbewältigung

 

Regelmäßige Entspannungsübungen erhöhen die Stresskompetenz. Das beinhaltet, sich über Zusammenhänge und die Entstehung von Stress, sowie persönlichen Stressauslöser bewusst zu werden. Sobald regelmäßige Entspannung zu einer Gewohnheit geworden ist, ist es möglich die Übungen, auch in den Alltag zu integrieren. Dann erinnert man sich automatisch selbst daran, in bestimmten Situationen tief durchzuatmen, den Körper zu entspannen oder sich selbst zu beruhigen.

 

4) Selbstkontrolle

 

Kontinuierliche Entspannungsübungen fördern die Selbstkontrolle und Selbstwirksamkeit. Das beinhaltet sowohl die Gefühlsregulation als auch Körperreaktionen bei Angst und Panik. Das Gefühl von Hilflosigkeit wird durch Sicherheit und Stärke ersetzt. Jeder Mensch kann lernen, eine gewisse Kontrolle über seinen eigenen Körper und Geist zu bekommen.

 

5) Körperwahrnehmung

 

Für ein gesundes und zufriedenes Leben ist eine gute Körperwahrnehmung ausgesprochen wichtig. Der Körper ist gewissermaßen der Tempel der Seele. Wir bekommen über den Körper permanent Botschaften, ob wir in Einklang mit unseren Bedürfnissen sind oder nicht. Um die Körperwahrnehmung zu schulen, sind vor allem Yoga, Achtsamkeitsübungen, die Muskelentspannung oder Meditation geeignet. Ein gutes Körperbewusstsein fördert zudem das Selbstbewusstsein.

 

6) Spannungsabbau

 

Getriebenheit und Rastlosigkeit gehen meistens mit körperlichen Verspannungen einher. Falls es zu keinem Spannungsabbau kommt, verkürzen sich einzelne Muskelfasern durch die Anspannung immer mehr, wodurch Schmerzen entstehen. Aktive oder passive Entspannungsübungen wirken dem entgegen. Auch bewusstes und tiefes Atmen ist eine wirkungsvolle Maßnahme um sich von körperlichen oder mentalen Anspannungen zu lösen.

 

7) Wohlbefinden steigern

 

Entspannungsübungen verbessern das seelische und körperliche Wohlbefinden. Regelmäßige Auszeiten fördern Ausgeglichenheit, Gelassenheit und Harmonie. Stresshormone werden abgebaut und Glücksgefühle aufgebaut – zum Beispiel durch Meditation! Vor allem durch die Metta-Meditation auch „Liebende Güte“, oder die Herzensgüte -und Dankbarkeitsmeditation.

 

 

Individuelle Entspannungstherapie

 

Sie befinden sich gerade in einer stressvollen Phase? Möchten lernen gelassener, ruhiger und zufriedener zu werden?

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Mitglied beim Verband für Hypnose (DVH) e.V.

Mitglied beim Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.

Zur Person


Ramona Runcan

Heilpraktikerin für Psychotherapie,

Entspannungstrainerin, Hypnose Coach (TMI).

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