Was unsere Lebensfreude steigert und was sie schwächt

Bild: ©rodolfo sanchez-unsplash.com
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Neben den meist unangenehm empfundenen Gefühlen wie Angst, Wut und Trauer, gehört Freude zu den positiven Emotionen. In diesem Artikel möchte ich folgenden Fragen auf den Grund gehen: Wodurch entsteht Freude? Welche Rolle spielen Bedürfnisse in Bezug auf Freude? Was schwächt oder blockiert unsere Freude? 

Was ist Freude?

 

Freude ist ein Gefühl, dass von den meisten Menschen als positiv empfunden wird. Viele möchten dieses Gefühl am liebsten festhalten, andere haben Angst davor, weil sie wissen, dass es nicht auf Dauer anhält.

 

In der Tiefenpsychologie hat das Gefühl Freude, im Vergleich zu Emotionen wie Wut, Angst und Trauer keinen hohen Stellenwert und wurde auch nicht näher erforscht. Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse soll sich diesbezüglich folgendermaßen geäußert haben: “Freude entsteht, wenn der Schmerz aufhört”.

 

Wodurch entsteht Freude?

 

Freude ist ein Gefühl, das immer dann entsteht, wenn wir im Einklang mit unseren Bedürfnissen sind.

Menschen, die mit sich und ihrem Leben zufrieden sind, sind sich darüber im Klaren, was ihnen wichtig ist und leben nach ihren eigenen Bedürfnissen. Sie verbringen ihre Zeit mit Tätigkeiten, die ihnen Erfüllung bereiten.

 

Dadurch gelingt es ihnen aus sich selbst heraus, das Gefühl der Lebensfreude zu stärken. Diese Kraft und Energie ermöglicht es, Pläne und Ziele mit Begeisterung, Leichtigkeit und Zuversicht in die Tat umzusetzen. Das wiederum stärkt die Selbstwirksamkeit und führt dazu, das dass Selbstvertrauen wächst.

 

Weiterhin besitzen und trainieren sie die Fähigkeit, sich selbst zu erforschen und die gewonnenen Erkenntnisse praktisch umzusetzen. Sie verlassen die Opferrolle und entscheiden sich dafür, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.

 

Statt darauf zu warten, dass andere Menschen oder Umstände sie glücklich machen, tun sie selbst etwas dafür. Außerdem sind sie bereit, die damit verbundenen Anstrengungen und Hindernisse in Kauf zu nehmen und das Beste daraus zu machen.

 

Ein entscheidender Aspekt ist die Beschäftigung mit den eigenen Bedürfnissen. Da es individuell verschieden ist was Freude und Erfüllung bereitet, ist es empfehlenswert sich aktiv Gedanken darüber zu machen.

 

Was unsere Lebensfreude schwächt oder blockiert

  • an der Vergangenheit festhalten.
  • die Unfähigkeit, sich und anderen zu verzeihen.
  • den Fokus permanent auf das zu richten, was nicht gut läuft.
  • sich ständig mit anderen vergleichen.
  • eigene Bedürfnisse missachten.
  • Wörter wie „müssen“ und „sollen“.
  • Passivität statt Aktivität.
  • mit dem Schicksal hadern.
  • unrealistische Gedanken wie: „Ich darf keine Fehler machen“, „Alle müssen mich mögen“.
  • Negative Sicht in Bezug auf sich selbst, der Umwelt und der Zukunft (kognitive Triade nach A. Beck).
  • der Anspruch, dass andere Menschen sich so verhalten sollten, wie wir es wollen.
  • ständig über Probleme reden und nicht handeln.
  • übertriebene Ansprüche an sich selbst oder anderen.
  • sich selbst nicht gutes zu gönnen.
  • Raubbau am eigenen Körper.
  • Stillstand, Stagnation, Trägheit.
  • Unterdrückung von Gefühlen, Gefühlsausbrüche.

Was unsere Lebensfreude steigert

  • auf die eigenen Bedürfnisse achten.
  • ein Hindernis überwinden.
  • etwas Neues lernen.
  • sich ein Ziel setzen und erreichen.
  • über eigene Grenzen hinauswachsen.
  • die eigenen Fähigkeiten erweitern.
  • Beziehungen pflegen.
  • einer anderen Person eine Freude machen.
  • sich Ruhe gönnen, Entspannungsübungen.
  • Dankbarkeit für die kleinen Dinge des Lebens entwickeln.
  • Aktivitäten in der Natur.
  • körperliche Bewegung.
  • Meditation & Achtsamkeit.
  • Yoga, Hula Hoop.
  • Musik hören und tanzen.
  • etwas leckeres kochen oder backen und anschließend essen.

Es gibt natürlich viele weitere Dinge oder Tätigkeiten, die ein Gefühl der Freude in uns auslösen. Für ein zufriedenes und erfülltes Leben ist es deshalb erforderlich herauszufinden, was das eigene Herz zum hüpfen bringt.

 

Ramona Runcan

 

Ausgebildete Hypnotiseurin & Hypnose Coach (TherMedius Institut)

Heilpraktikerin für Psychotherapie & Entspannungstrainerin

 

Ich unterstütze Menschen dabei, sich von emotionalen Belastungen und mentalen Blockaden zu lösen, damit Sie Ihr Leben selbstbestimmt, glücklich und erfüllt gestalten können.

 

Sie leiden an Ängsten, Sorgen und Stress? Ich unterstütze Sie dabei, mehr Leichtigkeit, Gelassenheit und Zufriedenheit zu entwickeln. 

  

Verbandsmitgliedschaften


Mitglied beim Verband für Hypnose (DVH) e.V.

Mitglied beim Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.

Zur Person


Ramona Runcan

Heilpraktikerin für Psychotherapie,

Entspannungstrainerin, Hypnose Coach (TMI).

Seminarleiterin und Dozentin. Mehr lesen...

 

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