Wie anhaltender Stress die körperliche und psychische Gesundheit schädigt

Bild: ©jose martin ramirez-unsplash.com
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Chronischer Stress ist der größte Gesundheitskiller unserer Zeit! Laut der Weltgesundheitsorganisation gehört Stress zu den größten Gesundheitsgefahren unserer Zeit. Stressbedingte Erkrankungen werden in den nächsten zehn Jahren zu den häufigsten Gesundheitsproblemen weltweit gehören.

Was ist Stress?

 

Stress eine Aktivierungsreaktion des gesamten Körpers, die durch einen äußeren oder inneren Auslöser hervorgerufen wird. In potenziellen Gefahrensituationen wird unser Organismus blitzschnell in den Angriff- oder Flucht-Modus versetzt. In Sekundenschnelle erhält der Körper die nötige Energie, um eine mögliche bedrohliche Situation bewältigen zu können.

 

Was Stress auslöst, ist von Mensch zu Mensch individuell verschieden. Meistens hängt es mit der eigenen Biografie, den Lebenserfahrungen sowie den Persönlichkeitseigenschaften zusammen.

 

Stress als Ursache für eine Vielzahl von Erkrankungen

 

Forscher nehmen an, dass 70-90 Prozent der Besuche bei einem Allgemeinarzt in engem Zusammenhang mit lang andauernden Stressphasen stehen. Zusätzlich wirken sich schädigende Bewältigungsstrategien wie vermehrter Alkohol-, Zigarettenkonsum oder die Einnahme von Medikamenten negativ auf die körperliche, geistige und seelische Gesundheit aus. Zudem kann auch das Unfallrisiko ansteigen.

 

Erkrankungen, die durch anhaltenden Stress entstehen können

 

  • Herz-Kreislauferkrankungen (Bluthochdruck).
  • Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (Arthrose).
  • Erkrankungen des Atmungssystems (Asthma).
  • Psychische Erkrankungen, Burnout.
  • Erkrankungen des Verdauungssystems (Magenschleimhautentzündungen).
  • Erkrankungen des Nervensystems (Spannungskopfschmerzen, Migräne).
  • Erhöhtes Risiko für Neubildungen im Körper.
  • Entstehung von Diabetes Typ 2.

Um Langzeitfolgen durch Stress zu vermeiden, ist es wichtig aktive Stressbewältigung zu betreiben

 

Ein Großteil der Menschen die sich über einen längeren Zeitraum stressreichen Phasen ausgesetzt haben sind der festen Überzeugung, selbst nichts an diesem Zustand verändern zu können. Doch auch wenn es Situationen gibt, die nicht auf Anhieb sofort verändert werden können, ist es jederzeit möglich, die Gedanken oder Einstellungen in Bezug auf bestimmte Situationen zu verändern.

 

Je nachdem wie eingefahren die aktuelle Lage ist, kann jeder Mensch der dazu bereit ist, die Fähigkeit seiner Stressbewältigungskompetenz erweitern.

 

Stressbewältigung umfasst unterschiedliche Bausteine und kann mit wenig Aufwand in den Alltag eingeführt werden.

 

Der erste Schritt besteht meiner Ansicht nach, sich für das Thema zu sensibilisieren. Das bedeutet zu erkennen wann, wie oft und wodurch Stress bei einem selbst entsteht.

 

Anschließend ist es notwendig, rechtzeitig bei den ersten Signalen innezuhalten, um daraufhin aktiv Schritte zu planen, die dabei helfen, dem Stress entgegenzuwirken.

 

Ich bin überzeugt davon, dass kontinuierliche Stressbewältigung und Entspannung ein wesentlicher Bestandteil unserer modernen Gesellschaft sind. Nur so ist es möglich langfristig leistungsfähig, gesund und vital zu bleiben!

 

 

 

 

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Mitglied beim Verband für Hypnose (DVH) e.V.

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Ramona Runcan

Heilpraktikerin für Psychotherapie,

Entspannungstrainerin, Hypnose Coach (TMI).

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