Wie Sie Entspannungsübungen zu einer neuen Gewohnheit werden lassen

Bild: ©pascal croizier
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In der heutigen Zeit fühlen sich immer mehr Menschen ausgelaugt, überfordert und gestresst.

Um Langzeitfolgen zu vermeiden, ist es daher unerlässlich regelmäßige Entspannungsübungen und Pausen einzuplanen.

Regelmäßige und kurze Übungen sind gut geeignet, um eine neue Gewohnheit entstehen zu lassen

 

Es ist meiner Ansicht nach überhaupt nicht notwendig, sich täglich 30 – 45 Minuten zu entspannen. Hin und wieder ist das zwar ganz schön. Doch bevor Sie sich zuviel zumuten, beginnen Sie lieber mit kleinen Zeiteinheiten und üben Sie stattdessen lieber regelmäßig.

 

Am Anfang ist natürlich etwas Disziplin nötig, doch mit der Zeit werden Sie automatisch den Wunsch verspüren, sich aktiv zu entspannen.

 

Nach und nach gelingt es Ihnen dann auch immer besser, mit äußeren Widrigkeiten zurechtzukommen und sich in kurzer Zeit tief zu entspannen.

 

Folgende Übungen können Sie bequem in Ihren Alltag integrieren

  • Beim Autogenen Training können Sie mit 3 Minuten am Tag beginnen. Zum Beispiel mit der Ruheübung: Dabei wiederholen Sie den Satz „Ich bin ganz ruhig“. Das können Sie abends im Bett machen, in der Warteschlange oder jedes Mal, wenn es Ihnen einfällt.
  • Sie können sich auch in Achtsamkeit üben und sich mehrmals am Tag für 1-5 Minuten auf Ihre Atmung, den Gedankenstrom oder Ihren Körperempfindungen zuwenden.
  • Oder Sie meditieren ein oder mehrmals am Tag für einige Minuten. Trainieren Sie Ihre Herzensgüte, indem Sie an jemanden denken den Sie lieben. Das kann Ihr Partner, Ihr Kind, ein lachendes Baby oder auch ein Tier sein. Lassen Sie Liebe durch Ihr Herz fließen. Das Gefühl von Liebe löst und entspannt.
  • Machen Sie zwischendurch oder am Abend eine kleine Fantasiereise, stellen Sie sich einen ruhigen Ort vor. Fühlen Sie die frische Bergluft oder die sanfte Meeresbrise auf Ihrer Haut. Spüren Sie die warme oder kühle Luft auf Ihrer Haut. Hören Sie das Meeresrauschen oder den leichten Wind.
  • Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit mehrmals am Tag, für einige Minuten auf Ihre Atmung. Atmen Sie durch die Nase tief in den Bauch hinein. Halten Sie den Atem kurz an und atmen Sie doppelt so lange aus, wie Sie eingeatmet haben.
  • Spannen Sie bewusst, nacheinander Ihre Muskeln an und lösen Sie wieder. Nehmen Sie den Entspannungsimpuls und die verbesserte Durchblutung wahr.
  • Wandern Sie tagsüber oder am Abend einmal gedanklich durch Ihren Körper. Fangen Sie bei Ihren Füßen an und wandern Sie nach und nach zu Ihrem Kopf hoch.
  • Stellen Sie sich vor Ihrem geistigen Auge, Ihren perfekten Ruheort vor. Was sehen Sie? Was riechen Sie? Was fühlen Sie? Was hören Sie?

Falls Sie sich bisher noch gar nicht mit Entspannung,- Achtsamkeit oder Meditationsübungen auseinandergesetzt haben, ist es empfehlenswert einen geeigneten Kurs zu besuchen.

 

Eine andere Möglichkeit ist es, sich ein paar gute CDS zum Thema Entspannung oder Meditation zu kaufen. Dadurch können die jeweiligen Übungen in Fleisch und Blut übergehen.

 

Probieren Sie unterschiedliche Übungen aus, um herauszufinden, welche Übungen Ihnen am besten zusagen.

 

Viel Freude beim Üben und entspannen!

 

 

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Mitglied beim Verband für Hypnose (DVH) e.V.

Mitglied beim Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.

Zur Person


Ramona Runcan

Heilpraktikerin für Psychotherapie,

Entspannungstrainerin, Hypnose Coach (TMI).

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