Krankheit als Botschaft der Seele

Bild: ©austin neil-unsplash.com
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Die meisten Menschen betrachten Krankheiten, Schmerzen und Leidenszustände als lästiges Übel, das so schnell wie möglich wieder beseitigt oder bekämpft werden muss. Sie ignorieren ihre Beschwerden, nehmen Medikamente oder betäuben sich mit Suchtmitteln.

 

Das ist sicherlich der einfachste und bequemste Weg. Langfristig gesehen führt das jedoch in vielen Fällen, zu chronischen oder sogar lebensbedrohlichen Krankheiten.

 

Wie wir eine krankmachende Atmosphäre in unserem Körper erzeugen

 

Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit und beeinflussen sich gegenseitig. Durch negative gedankliche Muster, unterdrückte, verdrängte, unbewältigte oder andauernde belastende Gefühle erschaffen wir eine krankmachende Atmosphäre in unserem Körper.

 

Für viele Menschen ist diese Vorstellung absurd und sie werden wütend bei dem Gedanken, dass eigene schädliche Überzeugungen, Denkmuster und Gefühle krank machen sollen.

 

Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen das Zusammenspiel von Körper und Seele

 

In der Forschung ist mittlerweile bekannt, dass sich Gedanken und Gefühle unmittelbar auf den Körper auswirken. Die Psychoneuroimmunologie untersucht das Zusammenspiel zwischen Psyche, Nervensystem und Immunsystem. Es entschlüsselt, welche schädlichen Einflüsse chronische Stressphasen und belastende Gefühle wie Angst, Depressivität und Groll auf das Immunsystem haben. Zusätzlich beschäftigt sich das Forschungsgebiet damit, welche Persönlichkeitseigenschaften und positiven Gefühle gesundheitsfördernd sind und das Immunsystem stärken.

 

Für mich persönlich ist der Gedanke, dass jede Krankheit eine wichtige Botschaft, ein Signal und ein Weckruf ist, einleuchtend. Es hilft uns dabei zu erkennen, dass wir nicht im Einklang mit unserer wahren Natur sind. Oder wir uns von unseren Bedürfnissen und Herzenswünschen entfernt haben.

 

Manchmal ist es auch wichtig, negativ empfundene Persönlichkeitsanteile bewusst zu machen und wieder zu integrieren.

 

Die Sprache des Körpers verstehen lernen

 

Unser Körper sendet uns permanent Signale, doch wir nehmen uns selten die Zeit, wirklich hinzuhören. Außerdem ist unser Körper viel intelligenter als unser Verstand und spricht Klartext mit uns.

 

Schmerzen, Müdigkeit, Verspannungen und Kraftlosigkeit sind eindeutige Anzeichen dafür, eine Pause einzulegen und sich Ruhe zu gönnen. Unser Verstand sorgt jedoch dafür, dass wir weitermachen wie bisher. Dann kommen so Sätze wie: "Dafür habe ich keine Zeit", "Ich muss noch...", "Ich sollte... bis die Anzeichen des Körpers immer heftiger und lauter werden und wir regelrecht in die Knie gezwungen werden, und der Körperakku leer ist.

 

Übung

Nehmen Sie sich im Alltag Zeit. Am besten in der Stille, um herauszufinden was Ihnen Ihr Körper, beziehungsweise Ihre Seele mitteilen möchte. Finden Sie heraus, was sich hinter dem Symptom verbirgt. Was Ihnen im Moment fehlt. Was Sie belastet. Was Sie befürchten oder beschäftigt. Was Sie sich wünschen. Was Sie in der Situation brauchen.

 

 

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Mitglied beim Verband für Hypnose (DVH) e.V.

Mitglied beim Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.

Zur Person


Ramona Runcan

Heilpraktikerin für Psychotherapie,

Entspannungstrainerin, Hypnose Coach (TMI).

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