Mit Buddhismus ein Weg aus dem Leiden finden

Bild: ©jeremy bishop-unsplash.com
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Der edle Achtfache Weg hilft uns dabei, einen Weg aus dem Leiden herauszufinden. Dabei werden verschiedene Lebensbereiche vereint, die alle unmittelbar miteinander in Verbindung stehen.

Der Edle Achtfache Pfad als Unterstützung für heilsame Veränderung

 

1. Rechte Sicht oder die rechte Erkenntnis

 

Hierbei geht es um die Erkenntnis, dass das Leben durch Leid geprägt ist. Dieses Leiden entsteht durch das Anhaften am Vergänglichem. Auch das festhalten an bestimmten Werten oder Glaubenskonstrukten führen zu Gefühlen wie Ablehnung, Enttäuschung, Groll und Hass, die allesamt leidvoll sind.

 

2. Rechtes Denken

 

Buddhismus ist die Wissenschaft des Geistes, deshalb liegt das Augenmerk vor allem auf unsere geistigen Prozesse. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, die eigenen Gedanken fortlaufend darauf zu prüfen, ob es sich um heilsame und nützliche Gedanken oder um leidbringende und zerstörerische Gedanken handelt.

 

3. Rechtes Reden

 

Unsere Sprache spiegelt unsere Geisteshaltung wieder. Deshalb vermeidet die rechte Rede, andere Menschen mit Worten zu attackieren. Unheilsames Reden in Form von Beleidigungen und Beschimpfungen ist ein Beleg für verwirrte und unachtsame Geisteszustände. Durch Erkennen und Verstehen können wir uns darin üben, unsere Sprache als Brücke zu anderen Menschen zu nutzen.

 

4. Rechtes Handeln

 

Es ist wichtig zu erkennen, mit welchen Handlungen wir täglich unseren Alltag ausfüllen. Diese Handlungen können entweder zu konstruktiven oder destruktiven Gewohnheiten führen, die maßgeblich unseren Charakter formen und unser Schicksal beeinflussen. Ein weiterer Punkt ist, sich darüber im Klaren zu werden, welche Absichten wir verfolgen. Rechtes Handeln bedeutet auch, sich aktiv für das Gute einzusetzen und alles zu vergrößern, was Ruhe und Harmonie fördert.

 

5. Rechter Lebenserwerb

 

An dieser Stelle geht es darum, einem Beruf nachzugehen, der anderen Menschen nicht schadet. Auch die Frage, auf welche Weise wir den Beruf ausüben, spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.

 

6. Rechtes Bemühen

 

Auf dem Weg zu neuen Ufern werden wir zwangsläufig mit verschiedenen Hindernissen wie Widerstand, Ablenkung oder Verlockungen konfrontiert. Starre Gewohnheiten und Verhaltensweisen können nur mithilfe von Motivation, Geduld und Disziplin aufgeweicht werden.

 

7. Rechte Achtsamkeit

 

Achtsamkeit ist im Buddhismus die Grundvoraussetzung dafür, den rechten Weg zu finden. Es geht um die bewusste Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen. Achtsamkeit ermöglicht uns präsent zu sein, zur Ruhe zu kommen, zu verstehen - und ist der Schlüssel zur Transformation.

 

8. Rechte Konzentration

 

Rechte Konzentration beinhaltet die Fähigkeit, unseren Geist zu sammeln und zu fokussieren. Wir entwickeln ein Verständnis für alles, was uns umgibt. Wir lassen zu, dass ein Gedanke, ein Gefühl oder eine Empfindung kommt und wieder geht. Ohne Widerstand oder Anhaftung. Wir üben uns darin, Bewusstheit über unsere geistigen Muster zu bekommen und uns davon zu lösen.

 

 

 

 

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Mitglied beim Verband für Hypnose (DVH) e.V.

Mitglied beim Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.

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Ramona Runcan

Heilpraktikerin für Psychotherapie,

Entspannungstrainerin, Hypnose Coach (TMI).

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